Grenzübergreifende Begegnung findet in vielen Bereichen statt

Grenzübergreifende Begegnung findet in vielen Bereichen statt

Der EUREGIO-Rat kam vor wenigen Tagen in Ahaus zusammengekommen. Die deutschen und niederländischen Ratsmitglieder tagen dreimal jährlich zu gemeinsamen grenzübergreifenden Fragen. Diesmal standen grenzüberschreitende Begegnungen in Bereichen wie Wirtschaft, Verwaltung, Kunst und Nachbarsprache im Mittelpunkt.

Für einen Tag in einen Betrieb im Nachbarland „reinschnuppern“: Seit dem 1. März ist das auf unkomplizierte Weise möglich. Die EUREGIO organisiert das „Experiment Grenze“ und bringt interessierte Arbeitnehmer und Betriebe miteinander in Kontakt. In der Sitzung des EUREGIO-Rates wurde über den Sachstand dieses neuen Pilots berichtet.

EUREGIO-Geschäftsführer Christoph Almering erläutert: „Auf der Facebook-Seite ‚Experiment Grenze‘ stellen sich die Unternehmen vor. Arbeitnehmer, Auszubildende und Schüler können einfach reagieren und kommen auf diesem Weg in Kontakt mit den teilnehmenden Betrieben im Nachbarland. Ein Schnuppertag über die Grenze ist dann schnell geregelt.“ Mit diesem Experiment möchte die EUREGIO zur Transparenz auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt beitragen und ein Stück weit die „Grenze in den Köpfen“ abbauen.

„Tag der Nachbarsprache“ am 19. April

Weiterhin beriet der EUREGIO-Rat über neue INTERREG-Projekte, darunter die zweite Runde des Projekts „Kenne deine Nachbarn“, das weitere Austausche von Mitarbeitern der Stadtverwaltungen im MONT-Städteverbund möglich macht.

Berichtet wurde in der Sitzung auch über das Kleinprojekt „Tag der Nachbarsprache 2018“: Am 19. April nehmen ca. 150 Schülerinnen und Schüler aus dem Achterhoek und dem Kreis Borken in Bredevoort in gemischten Gruppen an Workshops teil und begegnen in diesem Rahmen Gleichaltrigen aus dem Nachbarland.

Die Zukunft des GrenzInfoPunkts

Besondere Aufmerksamkeit erfuhr in der Sitzung erneut das Thema GrenzInfoPunkt-Beratung. Der GrenzInfoPunkt berät Unternehmer und Arbeitnehmer beim Schritt über die Grenze. Aktuell wird darüber diskutiert, wie dieses Angebot dauerhaft und strukturell finanziert werden kann. Geschäftsführer Almering betonte die besondere Bedeutung eines grenzübergreifenden Arbeitsmarkts für die Wirtschaftskraft in der Region.